Das
trockene Auge
Das Auge braucht einen ständig sich erneuernden Tränenfilm auf
seiner Oberfläche. Ist er nicht in ausreichendem Maß vorhanden,
trocknen Horn- und Bindehaut aus und werden spröde.
Auslöser können hormonelle Schwankungen, Übermüdung, Bildschirmarbeit
oder Aufenthalt in trockener, staubiger und verrauchter Luft sein,
außerdem Grunderkrankungen wie Rheuma und Schilddrüsenfehlfunktionen
oder auch die Lähmung des Fazialisnervs, durch die die Augenlider
nicht geschlossen werden können. Auch Allergien werden als Ursachen
diskutiert.
Symptome
- Augenbrennen und
Trockenheitsgefühl
- vermehrte Entzündungsneigung
des Auges
- Unverträglichkeit
von Kontaktlinsen
- gelegentlich
Fremdkörpergefühl
Ärztliche
Behandlung
Der Augenarzt prüft die Menge der Tränenflüssigkeit;
besonders bei Trägern von Kontaktlinsen muss die Beschaffenheit der
Hornhaut begutachtet werden. Liegt keine ernsthafte Erkrankung vor,
können Tränenersatzmittel Linderung verschaffen.
Selbsthilfe
Sie sollten sich keinem übermäßigen Luftzug, zum Beispiel
durch Klimaanlagen, aussetzen. Oft hilft die Befeuchtung der
Raumluft. Stickige und verqualmte Räume sollten Sie meiden; viel
frische Luft tut nicht nur den Augen gut. Machen Sie regelmäßig Übungen
zur Entspannung der Augen.
© Dr. Peter M. Königs
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