Tipps
für die Arbeit am Computerbildschirm
Mit zunehmender Technisierung unserer Welt sind Aufnahme und
Weiterverarbeitung von Informationen immer wichtiger geworden. Der
Computer ist deshalb aus vielen Arbeits- und Lebensbereichen nicht
mehr wegzudenken.
Von modernen Geräten gehen für den Menschen zwar nach heutigen Erkenntnissen
keine unmittelbaren Gefahren für die Gesundheit aus. jedoch können
gerade die Augen bei der Bildschirmarbeit überanstrengt werden,
was häufig zu Ermüdung und Reizung führt.
Sind Sie an einem Bildschirmarbeitsplatz beschäftigt, so sollten
Sie mindestens einmal pro Jahr von einem Augenarzt gründlich untersucht
werden. Wenn Sie eine Brille tragen, achten Sie darauf, dass sie
Ihrem Sehvermögen und Ihrer Arbeit optimal angepasst ist. Einige
Tipps für Auswahl und Aufstellung des Bildschirms helfen Ihnen,
Ihre Augen während der Computerarbeit zu schonen.
Die „Flimmerkiste“
Das Bild, das wir auf dem Computerbildschirm sehen, wird in
schneller Folge immer wieder aufgebaut; die Geschwindigkeit, mit
der dies geschieht, nennt man die Bildwiederholfrequenz. Wird das
Bild deutlich weniger als 50mal pro Sekunde wiederholt, so nehmen
wir diesen Vorgang als irritierendes, äußerst unangenehmes Flimmern
wahr. Ab 70 Bildwiederholungen pro Sekunde bemerken wir nichts mehr.
Auf einem guten Monitor sollte das Bild also mindestens 70mal pro
Sekunde, besser noch häufiger wiederholt werden. Die Häufigkeit
der Wiederholung wird in der technischen Beschreibung des Gerätes
in der Maßeinheit Hertz angegeben (70 Wiederholungen pro Sekunde
= 70 Hertz).
Der ideale Bildschirm
- Er sollte eine möglichst
geringe elektrostatische Strahlung haben. Dabei handelt es sich
um eine nicht vollkommen zu vermeidende elektrische Aufladung
des Bildschirms, die zum Beispiel auch beim Fernsehapparat
vorkommt. Man kann nach heutigen Erkenntnissen davon ausgehen,
daß Geräte, die laut technischer Beschreibung die MPR-II-Strahlenschutznorm
einhalten, keine gesundheitsschädigende Strahlenmenge abgeben.
- Er sollte nicht zu
klein sein; eine Diagonale von 14 Zoll (etwa 35 Zentimeter)
sollte nicht untetschritten werden.
- Sein Auflösungsvermögen
sollte möglichst hoch sein (mindestens HGC-VGA-Standard).
- Die Schriftzeichen
sollten dunkel auf hellem Grund stehen.
- Er sollte
unbedingt reflexionsarm sein, damit Lichtquellen aus der
Umgebung sich nicht spiegeln und Sie blenden.
Die beste
Aufstellung
Der Bildschirm sollte zwischen 50 und 70 Zentimeter von den
Augen entfernt sein. Seine Oberkante sollte nicht über den Augen
liegen, das bedeutet, dass Sie ihn am besten direkt auf den Tisch
stellen. Bildschirm und Tastatur sollten so platziert sein, dass Sie
entspannt sitzen können. Der Arbeitsplatz sollte nicht unmittelbar
vor oder neben einem Fenster oder einer anderen Lichtquelle
eingerichtet werden, damit Sie nicht vom hellen Hintergrund
geblendet werden oder sich etwas auf dem Bildschirm spiegelt.
© Dr. Peter M. Königs
|